Kalte Beweise

Nach einer mehrtägigen Reise öffnete eine Frau ihren Gefrierschrank. Im Inneren war es so kalt, wie es sein sollte, und die darin gelagerten Lebensmittel waren gefroren.
Trotzdem beschloss sie, die Lebensmittel vorsichtshalber wegzuwerfen, als sie einen durchsichtigen Behälter mit Deckel betrachtete, der schon vor ihrer Abreise dort gestanden hatte.
Sowohl vor ihrer Abreise als auch bei ihrer Rückkehr enthielt der Behälter nur gefrorenes Wasser. Während ihrer Abwesenheit war niemand ins Haus gekommen.
Was befürchtete die Frau, als sie das Eis sah?
Löse deine Annahmen Schritt für Schritt auf.
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Hinweise
Nur so viel wie nötig, Schritt für Schritt.
Hinweis 1
Sie verglich den Zustand des Eises bei ihrer Rückkehr mit seinem Zustand vor ihrer Abreise.
Hinweis 2
Sie achtete auf die Form des Eises.
Hinweis 3
Vor ihrer Abreise bestand das Eis aus mehreren einzelnen Stücken. Bei ihrer Rückkehr war es eine einzige Eisplatte, die sich über den Boden des Behälters erstreckte.
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Antwort
Sie befürchtete, dass es im Gefrierschrank während ihrer Abwesenheit erst wärmer und dann wieder kälter geworden sein könnte.
Erklärung
Vor ihrer Abreise hatte die Frau einige Eiswürfel in einen flachen Vorratsbehälter gelegt.
Bei ihrer Rückkehr hatten die einzelnen Würfel ihre Form verloren. Stattdessen lag eine dünne, zusammenhängende Eisplatte auf dem Boden des Behälters. Es war also nicht nur so, dass die Eiswürfel ein wenig aneinanderhafteten.
Die Form ließ sie vermuten, dass das Eis zwischenzeitlich geschmolzen war, sich das Wasser auf dem Boden verteilt hatte und anschließend wieder gefroren war.
Die Lebensmittel waren jetzt zwar gefroren. Das bedeutete aber nicht, dass sie während ihrer gesamten Abwesenheit gefroren geblieben waren. Da die Frau nicht wusste, wie warm die Lebensmittel zwischenzeitlich geworden sein könnten, beschloss sie, sie vorsichtshalber wegzuwerfen.
Dass die Lebensmittel tatsächlich verdorben waren, stand damit nicht fest.
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